Festrumpf Boote
Festrumpf-Schlauchboote sind Schlauchboote, die tatsächlich eben einen festen Rumpf haben, an dessen oberer Kante ein mit Luft gefüllter Schlauch verläuft. Der englische Ausdruck für dieses Sportboot ist 'Rigid Inflatable Boat', was wörtlich übersetzt 'starres aufblasbares Boot' bedeutet. Das Wort rigide kennen wir im Deutschen auch. Abgekürzt wird diese Art von Schlauchboot deshalb in Fachkreisen oft der englischen Bezeichnung folgend 'RIB' genannt.
Der Unterschied zwischen Schlauchboot und Festrumpf-Schlauchboot
Wer schon einmal in einem normalen Schlauchboot mit faltbarem Rumpf und Außenbordmotor unterwegs war, der kennt die Nachteile eines Schlauchboots bei höheren Geschwindigkeiten. Der Festrumpf ist natürlich stabiler und bietet Ihnen exzellente Fahreigenschaften - auch weiter draußen, fernab der Küste.
Die Vorteile der Festrumpf-Schlauchboote
Gern werden diese Boote aufgrund der sportlichen Eigenschaften auch von Seglern als Beiboot genutzt. So beispielsweise, um vor einem schönen Sandstrand zu ankern und mit dem 'RIB' schnell an Land zu kommen. Doch auch Angler und andere Wassersportler nutzen dieses Sportboot gern. Viele bezeichnen die RIB-Schlauchboote als 'die besten Sportboote überhaupt'. Sie sind relativ leicht, lassen sich schnell auf einem Auto-Anhänger für Boote verstauen und transportieren und bieten viel Fahrvergnügen auch im Off-Shore-Bereich. Die höhere Geschwindigkeitsaufnahme unterstützt auch alle Wasserski-Freunde, denn es sind in der Regel 'RIB', die den Wasserski-Sportler ziehen. Ein Vorteil ist, dass der Bootsführer auf diesen Booten schnell erkennen kann, ob der Wasserski-Fahrer Probleme hat.
Geschwindigkeit und Sicherheit
RIB-Schlauchboote (Festrumpf-Schlauchboote) überzeugen durch hohe Geschwindigkeit und stabiles Fahrverhalten. Ihr V-förmiger Rumpf schneidet effizient durch Wellen und sorgt auch bei rauer See für eine ruhige und kontrollierte Fahrt. Viele Modelle gehen bei höherem Tempo in Gleitfahrt über, wodurch der Wasserwiderstand sinkt und höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Ob Sie ein RIB fahren dürfen, hängt in Deutschland von der Motorleistung ab: Bis 15 PS ist kein Führerschein erforderlich, darüber benötigen Sie den Sportbootführerschein Binnen oder Sportbootführerschein See. Da viele RIB-Boote starke Motoren haben, ist oft ein Führerschein nötig.
Der Schlauchrand
Der Schlauch verbessert die Schwimmeigenschaften und den Auftrieb des Festrumpfs. Das Material des Schlauchs besteht aus mehreren miteinander verschweißten Schichten, die auch einige Stöße gegen Steine aushalten. Der Schlauch ist zudem in mehrere Kammern unterteilt, sodass er nie die gesamte Luft auf einmal verlieren kann. Dennoch sollten Sie zu Ihrer Sicherheit Schwimmwesten tragen.

